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Eierkocher Test & Vergleich

Eierkocher sind heute aus fast keiner Küche mehr wegzudenken. Sie haben den großen Vorteil gegenüber dem Kochen im Kochtopf, dass sie sehr viel Zeit und Geld (Stromkosten) sparen.

Aber es gibt eine schier unglaublich große Auswahl an Eierkochern und jeder namhafte Hersteller hat einen in seinem Sortiment. Die Bandbreite reicht vom praktischen Küchenhelfer bis zum eleganten Designerstück. Einige sind sehr sicher oder einfach zu reinigen, andere dafür besonders günstig. Es ist fast nicht möglich, den richtigen Eierkocher, der den eigenen Bedürfnissen am besten entspricht, herauszugreifen ohne stundenlang im Internet zu recherchieren.

 

Somit wollen wir Ihnen dabei helfen, den richtigen Eierkocher für Sie zu finden.
Mit Hilfe von bestehenden Eierkocher Tests nehmen wir Ihnen die Arbeit ab und zeigen Ihnen
direkt die besten Eierkocher. Dennoch sollten Sie sich aber kurz Zeit nehmen um sich unseren Ratgeber durchzulesen, damit Sie einen Fehlkauf vermeiden.


Tolle Eierkocher im Überblick

Was ist ein Eierkocher und brauche ich einen?

Ein Eierkocher ist ein einfaches elektrisches Gerät, womit man rohe Eier effizient kochen kann. Es geht schneller als in einem Topf mit Wasser und verbraucht dabei deutlich weniger Energie. Außerdem kümmert sich der Eierkocher selbst darum, dass die Eier die gewünschte Härte erhalten. Ein versehentliches zu hart kochen ist somit ausgeschlossen.

Worauf solltest du beim Kauf eines Eierkochers achten?

Eierkocher

Beim Kauf eines Eierkochers sollten folgenden Punkten besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

  • Anzahl der maximal kochbaren Eier (1-7)

Es gibt Eierkocher, die nur ein einziges Ei kochen können. Mehr als 7 Eier konnte kein Eierkocher aus unserem Vergleich kochen.

  • Platzbedarf

Je mehr Eier ein Eierkocher gleichzeitig kochen kann, desto mehr Platz verbraucht er. Manche haben sogar extra eine längliche Form, um besser in schmale Nischen zu passen.

  • Leichte Reinigung

Eine leichte Reinigung erspart Zeit und Ärger, denn es lässt sich oft kaum vermeiden, dass geringe Mengen des Ei-Inhalts austreten und sich auf der Innenseite des Eierkochers festsetzen.

  • Härtegradeinstellung (elektronisch oder Wassermenge)

Die elektronische Regelung zur Einstellung der Härte ist etwas genauer und komfortabler. Die Regelung der Härte über die Wassermenge empfiehlt sich, wenn du preisbewusster bist.

  • Design und Farbe

Der Eierkocher sollte dir gefallen und zu deiner Küche passen, vor allem wenn du vor hast ihn dauerhaft an einem sichtbaren Ort zu aufzubewahren.

  • Besondere Funktionen
Achte auf besondere Funktionen (z.B. Pochieren) , falls der Eierkocher über das einfache Eier Kochen noch weitere Aufgaben übernehmen soll. Weitere typische Sonderfunktionen sind die Wärmehaltefunktion oder die Möglichkeit in einem Kochgang mehrere Härtegrade zu erzielen. Der Eierkocher Vergleich auf unserer Seite gibt zusätzlich wichtige Hinweise für einen guten Eierkocher.

Wie funktioniert ein Eierkocher?

Die Eier sich normalerweise in einer Halterung. Unter der Halterung ist etwas Wasser. Eine Heizplatte erhitzt das Wasser beim Starten des Eierkochers und das Wasser beginnt zu verdampfen. Der heiße Wasserdampf legt sich auf die Eier und erwärmt sie so auf kontrollierte und schonende Weise. Sind die Eier auf die gewünschte Härte gebracht, gibt das Gerät einen Signalton ab.

Es gibt aber ein Phänomen, das nicht besonders intuitiv ist. Dabei geht es um Eierkocher, die eine Wassermengenregelung haben. Im nächsten Abschnitt mehr dazu.

Die zwei Gesichter der Eierkocher: Wie bitte?

Es gibt zwei große Gruppen an Eierkochern. In der einen Gruppe wird der Härtegrad für die Eier einfach mit Hilfe eines elektronischen Reglers (zum Beispiel ein Drehknopf) eingestellt. Die einzufüllende Wassermenge ist dabei immer dieselbe.

In der anderen Gruppe wird der Härtegrad über die zugegebene Wassermenge eingestellt. Der Kocher kocht solange bis das gesamte Wasser verdampft ist. Die zweite Methode ist etwas ungenauer und Geräte mit elektrischem Regler sind deshalb oft etwas teurer.

Das Wassermengen-Paradoxon

Es gibt bei Eierkochern deren Härtegrad über die Wassermenge eingestellt wird ein Phänomen, das der Intuition zuwider läuft. Intuitiv würde man erwarten, dass man für mehr Eier und höherem Härtegrad auch mehr Wasser benötigt.

Für den Härtegrad stimmt das auch, d.h. für ein hart gekochtes Ei benötigt man mehr Wasser als für ein weich gekochtes Ei. Da der Kocher abschaltet, wenn alles Wasser verbraucht ist, schaltet er früher ab, wenn weniger Wasser zugegeben wurde und das Ei entsprechend noch weich ist.

Überraschend wird es, wenn man anstatt nur einem Ei, zum Beispiel sieben Eier hart kochen möchte. Hier gilt, dass man weniger Wasser benötigt als für nur ein hart gekochtes Ei. Genauso gilt das für jeden Härtegrad, das heißt auch für sieben weich gekochte Eier wird weniger Wasser benötigt als für nur ein weich gekochtes Ei. Die Antwort weshalb das so ist hat mit der Oberfläche zu tun, denn sieben Eier haben sieben mal mehr Oberfläche, auf die der Wasserdampf auftrifft und an der er kondensieren kann, solange die Oberfläche noch nicht heiß genug ist.

Sind Eier gesund?

Über diese Frage streiten sich Experten schon seit Jahrzehnten und eine eindeutige Antwort auf diese Frage wird es wohl nie geben.

Wenn man sich die Inhaltsstoffe eines Ei’s ansieht, dann fällt sofort auf, dass es sehr viele wichtige Mineralien und Vitamine enthält. Natrium, Calcium und Magnesium sind z.B. für den Knochenbau und viele Vorgänge in den Zellen sehr wichtig. Vitamine sind grundsätzlich ebenfalls für viele Vorgänge im Körper sehr wichtig.

Das im Eiklar und Eidotter enthaltene Eiweiß ist z.B. wichtig für den Muskelaufbau. Außerdem spielt das Fett in Eidotter auch eine wichtige Rolle für die Versorgung des Körpers, z.B. für Zellen.

Kommen Ihre Eier von glücklichen Hühnern?

Eierkocher Test

Wir hoffen das natürlich sehr, dass Ihre Eier von glücklichen Hühnern kommen, aber auch ein freilaufendes Huhn kann mal einen schlechten Tag haben. – Insgesamt sind aber ganz sicher die Hühner, deren Eier ökologisch erzeugt werden, zufriedener als Hühner, die in Käfighaltung gehalten werden.

Es bietet sich also an auf die Haltungsbedingungen zu achten, die bei jedem Ei (meistens auf der Ei-Verpackung und auf jedem Ei selbst) in kodierter Form angegeben ist. Diese Nummer sieht etwa so aus 0-DE-1234567. Die allererste Ziffer gibt die Haltungsbedingung an. Dabei haben folgende Nummern diese Bedeutung:

  • 0: Ökologische Erzeugung
  • 1: Freilandhaltung
  • 2: Bodenhaltung
  • 3: Käfighaltung

Die zwei Buchstaben danach geben das Herkunftsland und der lange Zahlencode am Ende gibt Betrieb und Stall an.

Sag mir wie Du Eier kochst, und ich sage Dir wieso.

Der Aufbau von Eiern

Eier

Um einen Eierkocher richtig zu verstehen, muss man das Ei richtig verstehen. Also schauen wir uns ein Ei doch mal an.

Die Schale schützt das Ei, sie enthält aber viele kleinste Löcher (Poren), die einen Austausch mit der Außenluft zulassen. Um trotzdem einen gewissen Schutz gegen bösartige Eindringlinge, z.B. Bakterien, zu gewährleisten, befindet sich auf der Schale ein hauchdünnes Häutchen (Kutikula).

Im Ei-Inneren macht das Eiklar (oder Eiweiß) alles aus, was nicht zum Eigelb gehört. Das Eiklar besteht aber nur zu einem geringeren Anteil wirklich aus Eiweiß, der Großteil ist einfach Wasser. Das Eiklar umschließt das Eigelb (Dotter), welches eine gelbe Farbe hat. Daher kommt auch der umgangssprachliche Name: Eigelb. Oft sehr unauffällig trennt das Eiweiß und das Eigelb ein dünnes Häutchen mit einer sogenannten Hagelschnur, die dafür sorgt, dass das Eigelb wirklich an seinem Platz bleibt und nicht an den Rand rutscht.

Und ganz wichtig, gerade für das Eier Kochen, die Luftkammer, die sich an der breiteren Seite (gegenüber der spitzeren Seite) befindet und mit der Zeit größer wird. Da diese mit der Zeit größer wird, zeigt sich hier auch, dass die Eierschale, wie schon geschrieben, nicht völlig dicht ist. Je kleiner die Luftkammer, desto frischer ist das Ei.

Der Frischetest

Eier

Ein frisches Ei hat eine kleine Luftkammer und sinkt in Wasser getauscht deshalb nach unten auf den Grund. Ist das Ei älter, schwimmt das Ei hingegen an der Oberfläche.

Was das für das Eier Kochen bedeutet

Eier sollten grundsätzlich nicht gewaschen werden, denn das zerstört das Schutzhäutchen auf der Eierschale.

Die Hitze beim Eierkochen bewirkt, dass sich sowohl chemisch das Eiweiß als auch das Eigelb umwandelt und somit in eine feste Form übergeht.

Für das Kochen ist ganz wichtig, dass man die Luftkammer mit Hilfe einer Eiernadel ansticht. Die Luft in der Luftkammer dehnt sich durch die Hitze nämlich aus und durch das Anstechen ist ein schneller Austritt möglich. Obwohl die Eierschale Poren besitzt durch die die Luft auch eingetreten war, sind diese viel zu klein als dass die Luft schnell genug durch diese austreten könnte, falls man es nicht ansticht. Bei den allermeisten Eierkochern ist ein Messbecher mit integrierter Eiernadel („Ei-Pick“) enthalten, der ein komfortables Anstechen erlaubt.